Lieblingsflecken
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Meran in Südtirol bei Regen und Kaminfeuer. Im August. Na und?

By 23. August 2014 Europa, Popular Posts

Kaminfeuer im Miramonti Boutique Hotel oberhalb von Meran. Es regnet, in Strömen. Und es ist ein Tag im Sommermonat August. Was tun in Südtirol, wenn es schüttet? Warme Gedanken machen, zum Beispiel.

 

Kaminfeuer im Miramonti

Kaminfeuer im Miramonti

Meran verschwunden im Nebel. Regen in Hafling. Und ich mitten drin.

So ein Regentag hat doch etwas von einem Geschenk. Da draußen nichts zu machen ist, noch nicht einmal, wenn man wie ich mitten zwischen den schönsten Bergen in Südtirol hockt. Es schüttet und die Gäste, inklusive mir, haben es sich in der gemütlichen Lobby-Bar des Mirmonti Boutique Resorts gemütlich gemacht. Statt Katie ertönt jetzt ein Uraltsong der Neuen Deutschen Welle (NDW, remember???), nämlich “DaDaDa” sanft aus den Boxen. Es hat etwas Skurriles hier, wie die Männer in ihren Tageszeitungen lesen und die Damen in Büchern oder Zeitschriften schmökern. Es ist Mittagszeit und die Wolken da draussen denken gar nicht daran, sich zu verziehen. Meran liegt 1.200 Meter unter mir und heute habe ich es noch nicht gesehen. In die Lobby kommen immer wieder Einheimische geschneit, die mit dem Gastgeber Klaus Alber schnacken. Wie schön es hier oben sei, dass das Wetter sich heute nicht mehr bessern werde, es aber Morgen wieder gut sein soll. Na bitte.

Hier geht es zum Interview mit Klaus Alber: http://bit.ly/VXk1sZ

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Lieblingsfleck Sauna – Warum Finnen und Deutsche unterschiedlich schwitzen

By 7. August 2014 Europa, Finnland, Unterwegs
Finnland

Hier schreibt Liebling Petra. Finnland-Expertin und Saunagängerin aus Leidenschaft. Sie sauniert sogar im Saunabus.

Ich gebe es zu: bis vor Kurzem gehörte Finnland nicht zu meinen Lieblingsflecken. Nicht, weil ich das Land oder die Leute nicht mögen würde. Der Grund ist typisch deutsch doch entspricht der Wahrheit: ich war noch nie in Finnland, weil ich für den Urlaub, wie wohl jeder Deutsche, eine Destination vorziehe, in der zu 99,9% die Sonne scheint. Ich will nicht in der Sonne brutzeln, schließlich macht man das ja heute auch nicht mehr, aber doch zumindest einmal im Jahr echtes Sommergefühl haben. Morgens aufwachen und nicht voller Bangen die Fensterläden öffnen, weil die Sonne sich bis auf Weiteres verabschiedet haben könnte. Nein. Ich spreche von diesen Endlos-Sommern, die es nur im Süden geben kann. Mit zirpenden Grillen und Sommerregen, der immer warm ist und außerdem auch wieder aufhört. Dieses Jahr ist auch unser deutscher Sommer von der Sorte. Wäre das immer so, würde kein Mensch mehr wegfahren. Ist aber nicht so. Ja, und darum gehörte Finnland für mich nie zu meinen Lieblingsflecken.

Die spinnen, die Finnen

Lieblingsfleck Sauna: Visit Finland

Lieblingsfleck Sauna: Visit Finland – Lake Kurikka

Dann begegnete ich Petra. Zuerst beruflich und dann freundschaftlich. Und sie ist das, was man als einen echten Finnland-Fan bezeichnen kann. Sie kennt das Land, in dem die Menschen angeblich eher schweigsam sind, viel und ständig Schnaps trinken und eine lustige Sprache sprechen, wie ihre Westentasche. Sie hat schon gehört, wie sich “Ich liebe Dich” auf finnisch anhört, nämlich genau so:  Rakastan sinua! Hört es Euch selbst an! Der Finne, sagt Petra, will diesen Satz angeblich nur einmal im Leben über die Lippen bringen. Sie liebt das Land, in dem so merkwürdige Sportarten (!) wie eu­kon­kan­to, zu deutsch „Frau­en­tra­gen“, und suo­pot­ku­pal­lo, übersetzt mit „Matsch­fuss­ball“ existieren oder die Luftgitarren Weltmeisterschaft ausgetragen wird und, man höre und staune, Tango getanzt wird. Und wo natürlich immer und überall eine Sauna herumsteht. Lest selbst, was Petra erlebt hat:

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Lieblingsfleck England – Warum die Insel definitiv einen ausgiebigen Besuch wert ist

By 27. Juli 2014 Europa, Popular Posts
Nadine on tour durch England

Hier schreibt meine Freundin Nadine Dreyer, die ihren Lieblingsfleck England für sich entdeckt hat und uns teilhaben lässt an ihren Erfahrungen mit den Briten.

Unterwegs in der Mission, mit lästigen Klischees aufzuräumen.

Begegnungen - Wuscheltier in England

Begegnungen – Wuscheltier in England

Falling in love with England.

Irgendwo und irgendwann ist mir dieses Zitat in die Hände gefallen:

“Don’t find love, let love find you. That’s why it’s called falling in love because you don’t force yourself to fall, you just fall.”

Und so ist es mir mit England ergangen. Die Liebe begann vor einem Jahr, als ich eigentlich primär meine Sprachkenntnisse verbessern wollte und nach einen Ort suchte, den ich einfach mit dem Auto erreichen konnte. England war halt praktisch, Erwartungen hatte ich keine. Vielmehr eine Menge Klischees im Kopf. 

So reiste ich letztes Jahr im Frühsommer zum ersten Mal auf die Insel, die keine Lust hat, der EU beizutreten und deren bekannteste Bewohnerin ohne Zweifel Queen Elisabeth heißt. Ich habe Sprachunterricht in der Grafschaft Devon in Südengland genommen und dabei sechs Wochen die Gegend erkundet. Mir war zuvor überhaupt nicht klar, welche Schönheit dieses Land birgt – und wie wenig es mit den gängigen Klischeevorstellungen zu tun hat. All die Warnungen vor dem schlechten Essen, den griesgrämigen Briten und dem Dauerregen – alles völliger Blödsinn.

Durch England mit dem eigenen Auto

Durch England mit dem eigenen Auto

1. Klischee: In England regnet’s doch ständig!

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